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Schutz vor Feuer – Checkliste für feuersicheres Eigenheim

Gut versichert zu sein, ist nur die halbe Miete. Denn sollte es tatsächlich dazu kommen, dass das Eigenheim durch ein Feuer zerstört wird, verbrennt noch mehr als das, was die Versicherung ersetzen könnte. Wie kann man dem Szenario vorbeugen? Wir haben eine Checkliste für ein feuersicheres Eigenheim zusammengestellt.

Wie kann man sich vor Feuer schützen?

Doch dabei kommt die Frage auf, ob es tatsächlich möglich ist, sein Eigenheim effektiv vor Feuer zu schützen. Das ganze Thema nennt sich Brandschutz und natürlich ist es ein wesentlicher Punkt bei der Planung des eigenen Hauses beziehungsweise bei der Planung eines Gebäudes allgemein. Das Haus muss so konzipiert sein, dass es Feuer baulich wie auch anlagetechnisch vorbeugt. Dabei gibt es viele gesetzliche Vorschriften.

Diese Ziele sehen im baulichen Bereich vor, dass Brände sich möglichst langsam oder am besten gar nicht ausbreiten können, dass Fluchtwege auch im Falle eines Feuers erreichbar und aus Rettungsgründen passierbar sind und dass die Feuerwehr schnell an den entsprechenden Brandherd gelangen kann. Was passieren kann, zeigen immer wieder aktualisierte Zahlen. Über 200.000 Eigenheime brennen jedes Jahr in Deutschland, wobei rund 4.000 Menschen verletzt und rund 400 Menschen getötet werden. Es entstehen außerdem Schäden im Milliardenbereich. Beängstigende Zahlen, doch wer auf fortschrittlichen Brandschutz setzt, kann die Gefahr so gut wie möglich eindämmen.

Gibt es eine Checkliste für Brandschutz?

Zunächst einmal steht der Partner zum Hausbau in der Pflicht, bei der Planung Brandschutzmaßnahmen gemäß DIN-Norm (Baustoffklassen, Feuerwiderstandsklassen) und Länderbauordnung zu beachten und einzuplanen. Darin ist zum Beispiel der Einsatz von mehr oder weniger brennbaren Materialien geregelt. Auf Grundlage dieser Maßnahmen geschieht auch die behördliche Abnahme des Hauses.

Genauer werden Baustoffe in brennbar und nichtbrennbar eingestuft: nicht brennbare Baustoffe komplett ohne brennbare Bestandteile oder mit, sowie schwer bis leicht entflammbare Baustoffe. Die Einstufungen gehen von A1 bis A2, sowie B1 bis B3. Beim Feuerwiderstand gibt es Kategorien von F30 bis F180, wobei die Zahlen die Dauer in Minuten angibt, die ein Baustoff dem Feuer Widerstand leisten kann. Was genau zu tun ist, kann der Partner im Hausbau genauer bestimmen. Sollte es bei diesem Punkt teurer werden, sollte das Geld innerhalb eines Kredits zum Immobilienbau (z. B. bei Smava) auf jeden Fall verfügbar sein.

Es kommt allerdings nicht nur auf die brandschutztechnische Planung und Errichtung des Hauses an, sondern maßgeblich auch auf die weitere Ausstattung danach. So sollten rechtzeitig Feuer-/Rauchmelder im gesamten Haus installiert werden und Feuerlöscher zentral erreichbar positioniert werden. Um im Falle eines Brandes schnell reagieren zu können, sollte das Szenario in etwa geprobt werden, um zu wissen, was zu tun ist. Zwar ist man auch mit diesen Maßnahmen nicht gegen Feuer durch technische Defekte, Blitzschlag oder andere unberechenbare Ursachen geschützt, aber kann das Risiko weitestmöglich eindämmen. Auf diesen Punkten liegt der Fokus des Brandschutzes beim Eigenheim.

Bild 1: © istock.com/Gregory_DUBUS

Bild 2: © istock.com/Sergei Dubrovskii