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Das Türschloss klemmt - Was ist zu tun?

Viele kennen die Situation - Plötzlich ist es nicht mehr möglich, die Haustüre normal zu öffnen. Das Schloss ist verklemmt, die einzelnen Teile bewegen sich kaum einen Millimeter. Was ist nun zu unternehmen, um zu einer möglichst kostengünstigen und einfachen Lösung zu finden?

Die Ursache prüfen


Bereits in einem ersten Schritt ist es von Bedeutung, Ursachenforschung zu betreiben. Je nach dem, welche Gründe ausschlaggebend für das Klemmen des Schlosses sind, ist es vielleicht schon mit einfachen Mitteln möglich, Abhilfe zu schaffen. Zunächst ist es aus diesem Grund wichtig, vorsichtig einen neuen Versuch zu wagen. Lässt sich die Tür unter einem starken Ziehen am Türknauf dennoch öffnen, so weist dies darauf hin, dass eine zu starke Spannung innerhalb des Schlosses vorliegt.

Bereits Unterschiede von wenigen Millimetern können im Inneren des Schlosses für eine Fehlfunktion verantwortlich sein. Auch der Schlüssel selbst ist dabei eine häufige Fehlerquelle. Vielleicht sorgten die Belastungen des Alltags für eine Verkrümmung des Barts, der nun nicht mehr einwandfrei in den Schließzylinder passt. Eine Anleitung dazu, wie der verbogene Schlüssel dennoch nutzbar gemacht werden kann, finden Sie unter https://notprofi.de/blog/schluessel-verbogen/.

Weiterhin sind häufig Holztüren anfällig für klemmende Schlösser. Hier sind es die unterschiedlichen Witterungsbedingungen, die das Holz arbeiten lassen. Seine Maße können sich dadurch innerhalb einiger Stunden minimal verändern, was jedoch einen entscheidenden Einfluss auf die Funktion des Schlosses hat. Dadurch ist zu erklären, wenn sich das Schloss einer Haustür an manchen Tagen ganz normal öffnen lässt, während es an anderen nicht möglich ist, den Schließzylinder in der gewünschten Art zu aktivieren.

Graphitpulver als Hilfsmittel


Bevor der Austausch des gesamten Schlosses überhaupt in Betracht gezogen wird, lohnt es sich in jedem Fall, einfache Lösungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen. Dazu zählt auch das Graphitpulver, welches in jedem gut sortierten Baumarkt zu finden ist. Das sehr feinkörnige Pulver ist dazu geeignet, sich bis in die kleinsten Fugen des Zylinders zu bewegen. Einmal aufgetragen kann es dafür sorgen, dass sich die Gleitfähigkeit der einzelnen Elemente wieder verbessert. Lag zuvor eine Verkantung vor, die das normale Öffnen der Tür unmöglich machte, lässt sich das Problem oftmals bereits durch diese so einfache Anwendung beenden. Das Graphitpulver selbst ist bereits für wenige Euro erhältlich.

Auch Silikonspray zählt zu den Mitteln, die dafür eingesetzt werden können. In der Vergangenheit wurde es zum Beispiel für die Wartung von Tischkickern verwendet. Doch auch beim Türschloss zeigt sich hier ein ähnlicher Effekt. Mit etwas Geduld kann es so möglich sein, die Lebensdauer des Schlosses ganz entscheidend zu verlängern. Alternativ helfen auch Paraffinöl oder das altbekannte WD40, um dem Schloss wieder etwas Leben einzuhauchen. Hier ist es jedoch wichtig, nicht zu viel Schmierstoff zu verwenden. Denn auch dieser könnte dann die Bewegungsfreiheit wieder einschränken.

Ist ein Austausch notwendig?


Sollten all diese Maßnahmen keine Linderung des Problems herbeigeschafft haben, so ist es häufig nur noch möglich, über einen Austausch des Schlosses nachzudenken. Wer sich dazu entschließt, diese Arbeit von einem Handwerker durchführen zu lassen, muss jedoch mit Kosten rechnen, die mitsamt dem Material an den dreistelligen Bereich heranreichen. Gespart werden sollte dabei in keinem Fall an der Qualität des Schlosses. Denn gerade an der Haustür ist dieses zu einem wesentlichen Teil für die persönliche Sicherheit verantwortlich. Es ist aus diesem Grund von besonderer Bedeutung, den eigenen Ansprüchen in puncto Sicherheit beim Kauf eines neuen Schlosses ebenso gerecht zu werden.

Ein K.O.-Kriterium, welches in jedem Fall den Austausch des Schlosses zur Folge hat, ist eine gebrochene Feder. Wird das Material im Laufe der Jahre und Jahrzehnte spröde, so kann es zu einem solchen Bruch kommen, ohne dass dies für die Bewohner zunächst sichtbar ist. Die Bewegungen des Schlüssels werden nun allerdings nicht mehr auf den Bolzen übertragen. In diesem Fall helfen alle genannten Möglichkeiten nichts, denn das Schloss hat seinen Nutzen verloren. In der Regel ist nun die direkte Herausnehme des Schlosses notwendig, um sich direkt im Anschluss um den adäquaten Ersatz dafür zu kümmern.

 

 

 

 

 

 

 

 

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